Digitales Notizbuch mit E-Ink: die besten Schreibtablets 2026
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Ein digitales Notizbuch mit E-Ink-Display kommt einem Papiernotizbuch so nah wie kein anderes Gerät, kann aber suchen, sortieren und sichern, was Sie schreiben. Das Display ist matt und leuchtet Ihnen nicht ins Gesicht, der Stift hat etwas Widerstand auf der Oberfläche, und nichts auf dem Gerät lockt Sie zu E-Mails oder sozialen Netzwerken. Der Akku hält Wochen, und alle Notizbücher passen in ein Gerät, das dünner ist als eine Zeitschrift.
Ich lese viele Stunden pro Woche auf einem E-Book-Reader, und für diesen Ratgeber habe ich mir eine einfache Frage gestellt: Auf welchem Tablet schreibt es sich im Alltag am angenehmsten, und welches hilft Ihnen, Notizen von vor drei Monaten wiederzufinden? Das sind zwei verschiedene Aufgaben, und die Geräte teilen sich ziemlich deutlich danach auf.
Ich habe diesen Vergleich Anfang November 2026 neu geschrieben, weil sich in diesem Jahr viel getan hat. reMarkable hat das reMarkable 2 im Mai eingestellt und durch das günstigere Paper Pure ersetzt. Boox hat im September das Note Air6 C vorgestellt und im Oktober ein Update mit zwei Notizbüchern nebeneinander und Live-Transkription nachgelegt. Supernote hat im Oktober Plugins eingeführt. Amazon verkauft die neuen 11-Zoll-Kindle-Scribe-Modelle seit dem Frühjahr in Deutschland, inklusive KI-Funktionen auf Deutsch. Für dieses Update habe ich die Release Notes der Hersteller, die Preise bei Amazon.de, MediaMarkt, Saturn und Cyberport (über geizhals), den E-Ink-Tablet-Test der c’t, die Tests von Allesebook und Erfahrungsberichte aus Foren ausgewertet. Alle Geräte unten waren in Deutschland erhältlich, als ich die Preise diese Woche geprüft habe.
Wenn Sie ein Tablet fürs Studium suchen, lesen Sie meinen Ratgeber Tablet für die Uni zum Mitschreiben. Fürs Lesen finden Sie meinen Ratgeber zu den besten E-Ink-Tablets.
Meine Top 3
- Platz 1 01 Bestes digitales Notizbuch insgesamt
reMarkable Paper Pro
KT-Score: 93/100- Display
- 11,8” Farbe
- Licht
- Ja
- Apps
- Nein
- Stift
- Dabei
Für wen: alle, die täglich schreiben und ein Gerät wollen, das nicht stört.
Preis ansehen Zum ausführlichen Test ↓ - 02 Bestes zum Ordnen von Notizen, ohne Abo
Supernote Manta
KT-Score: 92/100- Display
- 10,7” s/w
- Licht
- Nein
- Apps
- Nein
- Stift
- Extra
Für wen: Forschung, Führungskräfte, Jura und alle mit Jahren an Notizen.
Preis ansehen Zum ausführlichen Test ↓ - 03 Bestes Android-Schreibtablet
Boox Note Air6 C
KT-Score: 91/100- Display
- 10,3” Farbe
- Licht
- Ja
- Apps
- Android 16
- Stift
- Dabei
Für wen: alle, die Handschrift und ihre gewohnten Apps auf einem Gerät wollen.
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Meine Empfehlungen auf einen Blick









Smartes Papier, App oder E-Ink?
Unter „digitales Notizbuch” verstehen Händler drei ganz verschiedene Dinge. Smarte Papiernotizbücher sind wiederverwendbare Hefte, deren Seiten Sie per Handy-App abfotografieren und dann abwischen. Notiz-Apps auf iPad oder Android-Tablet können alles, aber das Display glänzt und der Stift gleitet über Glas. Und dann gibt es E-Ink-Notizbücher wie reMarkable, Supernote und Boox: ein Display wie Papier, ein Stift mit etwas Reibung, und Software, die Ihre Notizen ordnet, durchsucht und in Text umwandelt.
Um diese dritte Gruppe geht es hier. Ein reMarkable-Besitzer beschrieb im Forum von mikrocontroller.net den Reiz so: „Keine Ablenkung, kein Internet, kein Mailsystem, keine Apps”, dafür „nur Schreiben pur”. Die c’t fasst ihren Test von 14 E-Ink-Tablets mit dem Satz zusammen: „Das beste E-Ink-Tablet ist nicht das mit den meisten Funktionen.”
Worauf es bei einem Schreibtablet ankommt
Schreibgefühl und Latenz
Die Latenz ist die Verzögerung zwischen Stiftbewegung und sichtbarem Strich. Unter etwa 20 Millisekunden fällt sie den meisten nicht mehr auf. Allesebook hat beim Boox Note Air6 C etwa 11 ms gemessen, gegenüber rund 16 ms beim Note Air5 C. reMarkable gibt für das Paper Pro 12 ms und für das Paper Pure 21 ms an. Für den Kindle Scribe und Supernote habe ich keine unabhängigen Messungen gefunden; Tests beschreiben beide als verzögerungsfrei.
Die Oberfläche zählt genauso. Nutzer vergleichen reMarkable oft mit einem Bleistift und Supernote mit einem Gelstift. Das neue Boox-Display ist glatter als beim Vorgänger und erinnert eher an ein iPad mit matter Schutzfolie.
Ordnung und Suche
Hier unterscheiden sich die Geräte am stärksten, und das entscheidet, ob Sie das Tablet in sechs Monaten noch benutzen. Bei Supernote markieren Sie beim Schreiben Überschriften (daraus entsteht automatisch ein Inhaltsverzeichnis), Stichwörter, Sterne und Links zwischen Seiten. reMarkable arbeitet mit Ordnern und Tags; die Suche in der Handschrift braucht das Connect-Abo. Boox bietet Ordner, Tags, Ebenen und Handschriftsuche. Der Kindle Scribe ist am einfachsten: Notizbücher und Ordner, ohne Überschriften oder Links.
Handschrifterkennung auf Deutsch
Alle Geräte hier wandeln Handschrift in Text um. reMarkable erkennt Deutsch (Deutschland und Österreich) kostenlos auf dem Gerät, die Benutzeroberfläche gibt es seit OS 3.20 auf Deutsch. Supernote erkennt Deutsch auch in Echtzeit. Der Kindle Scribe erkennt deutsche Handschrift, und Zusammenfassen, Aufräumen und Durchsuchen von Notizen funktionieren in Deutschland auf Deutsch. Bei Boox laden Sie Deutsch in den Einstellungen nach. Formeln und Skizzen wandelt reMarkable nicht um.
Apps und Synchronisierung
Boox-Tablets laufen mit Android und Google Play: OneNote, Google Drive, Dropbox, Nextcloud oder Ihre Lieblings-Notiz-App lassen sich wie auf dem Handy installieren. reMarkable, Supernote und Kindle haben keinen App-Store, synchronisieren aber mit Cloud-Diensten. Supernote kann zusätzlich mit einem eigenen Server synchronisieren, was die c’t ausdrücklich lobt.
Licht und Abo
Mit Frontlicht schreiben Sie auch im dunklen Besprechungsraum. Paper Pure, Supernote Manta und Supernote Nomad haben keines. reMarkables Connect-Abo kostet 3,99 € im Monat und ist freiwillig; die anderen Marken haben kein Pflicht-Abo.
Vergleichstabelle (November 2026)
Wie ich Schreibtablets bewerte
Jedes Gerät bekommt einen KT-Score von 100, gewichtet für Notizen:
- Schreiben (35 %): Schreibgefühl, Latenz, Oberfläche, Stiftkomfort und Stiftkosten
- Ordnung und Suche (25 %): Notizbücher, Tags, Überschriften, Links, Handschriftsuche
- Software und Synchronisierung (20 %): Handschrifterkennung auf Deutsch, Export, Cloud, Updates
- Preis-Leistung (20 %): Preis, Abo, Lieferumfang, Akkulaufzeit
Die besten digitalen Notizbücher 2026
Alle Tests →
01
reMarkable Paper Pro
das beste digitale Notizbuch
KT-Score: 93/100
Ausstattung
- Display
- 11,8-Zoll-Farbdisplay Canvas Color (E Ink Gallery 3)
- Auflösung
- 2160 x 1620 bei 229 ppi
- Beleuchtung
- regelbares Frontlicht
- Speicher
- 64 GB
- Gewicht
- etwa 525 g
- Akku
- rund zwei Wochen Akkulaufzeit
Wenn Sie das beste Schreibgefühl wollen und sonst nichts auf dem Gerät, ist das Paper Pro weiterhin die Referenz. Das 11,8-Zoll-Farbdisplay hat Frontlicht und eine leicht strukturierte Oberfläche, reMarkable gibt 12 ms Latenz an. Es gibt keinen Browser, keinen App-Store und keine Benachrichtigungen. Die c’t empfiehlt reMarkable fürs Schreiben und Organisieren.
Die Software hat 2026 deutlich zugelegt:
- eine Web-App;
- Meeting-Notizen, die mit Ihrem Kalender verknüpft sind;
- ein Capture-Werkzeug, mit dem Sie beliebige Bereiche einkreisen und als Bild weiterverwenden;
- seit Oktober das Kopieren von Text aus PDFs und E-Books.
Handschrifterkennung und Synchronisierung mit Google Drive, Dropbox und OneDrive sind kostenlos. Handschriftsuche, unbegrenzte Cloud-Synchronisierung und Meeting-Notizen brauchen Connect.
Der Preis ist der größte Nachteil. Mit Marker Plus (mit Radierer) kostet es 699 €, das Type Folio als Tastatur kommt mit 249 € dazu. Bei MediaMarkt und Saturn gab es das Paper Pro mit Marker Plus aber schon für 587,40 €.
Pluspunkte
- Bestes Schreibgefühl und am wenigsten Ablenkung
- Großes Farbdisplay mit Licht
- Regelmäßige, sinnvolle Updates
Minuspunkte
- Teuer mit Zubehör
- Handschriftsuche nur mit Abo
Für wen: alle, die täglich schreiben und ein Gerät wollen, das nicht stört.
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02
Supernote Manta
das beste zum Ordnen, ohne Abo
KT-Score: 92/100
Ausstattung
- Display
- 10,7-Zoll-Display E Ink
- Auflösung
- 1920 x 2560 (etwa 300 ppi)
- Beleuchtung
- kein Frontlicht
- Speicher
- 32 GB plus microSD
- Akku
- vom Nutzer austauschbarer Akku
Das Manta ist das Gerät, zu dem Vielschreiber wechseln, wenn ihnen die Ordnung bei reMarkable nicht mehr reicht. Das 10,7-Zoll-Display ist sehr scharf (300 ppi), der Speicher von 32 GB lässt sich per microSD erweitern, und es gibt kein Abo. Beim Schreiben markieren Sie Überschriften, Stichwörter und Links und finden später alles wieder. Mit Digest sammeln Sie Ausschnitte aus Notizen, PDFs und E-Books an einem Ort.
Supernote liefert oft Updates. Im Oktober kamen mit Version 3.30 Plugins und eine anpassbare Werkzeugleiste dazu. Die c’t hebt außerdem die Reparierbarkeit und die Synchronisierung mit dem eigenen Server hervor.
Der Stift ist nicht dabei (ab 78 €, bis 118,80 € für den LAMY), aber die Keramikspitze nutzt sich nicht ab. Ein Frontlicht fehlt, und das ist der häufigste Grund, warum Interessierte zögern. Im deutschen Handel habe ich das Manta nicht gefunden; Sie kaufen es direkt bei Supernote.
Pluspunkte
- Die besten Werkzeuge zum Ordnen
- Kein Abo, erweiterbarer Speicher, häufige Updates
Minuspunkte
- Stift kostet extra
- Kein Frontlicht
Für wen: Forschung, Führungskräfte, Jura und alle mit Jahren an Notizen.
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03
Boox Note Air6 C
das beste Android-Schreibtablet
KT-Score: 91/100
Ausstattung
- Display
- 10,3-Zoll-Farbdisplay Kaleido 3 (300 ppi in Schwarz-Weiß, 150 ppi in Farbe)
- Beleuchtung
- Frontlicht
- System
- Android 16
- Arbeitsspeicher
- 6 GB RAM
- Speicher
- 64 GB plus microSD
- Gewicht
- etwa 430 g
- Im Lieferumfang
- Stift Pen3 inklusive
Das Note Air6 C ist für alle, die ein papierähnliches Notizbuch und ihre Apps auf einem Gerät wollen. Es läuft mit Android 16 und Google Play, hat ein beleuchtetes 10,3-Zoll-Farbdisplay, 6 GB RAM, 64 GB Speicher mit microSD, und der Stift Pen3 liegt bei. Allesebook nennt es „das bisher beste Note Air” und hat die niedrigste Latenz in diesem Vergleich gemessen, etwa 11 ms.
Das Firmware-Update vom Oktober 2026 bringt viel für Notizen:
- zwei Notizbücher nebeneinander (Dual Notes);
- Talk Insights, das Besprechungen und Vorträge live in 13 Sprachen transkribiert und ein Protokoll erstellt, mit einem Boox-Konto fünf Stunden am Tag kostenlos;
- einen KI-Assistenten;
- Gesten für Rückgängig und Wiederholen.
Die Schwächen kennt man von Boox: viele Einstellungen, und manche Handy-Apps laufen auf E-Ink schlecht. Laut Allesebook ist die Akkulaufzeit kürzer als beim Vorgänger (rund 22 statt 30 Stunden Lesen). Das Note Air5 C gibt es bei geizhals ab etwa 499 €.
Pluspunkte
- Niedrigste gemessene Latenz
- Android-Apps, Farbe, Licht
- Kostenlose Transkription von Besprechungen
Minuspunkte
- Viele Einstellungen
- Weniger papierähnlich als reMarkable
Für wen: alle, die Handschrift und ihre gewohnten Apps auf einem Gerät wollen.
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04
Kindle Scribe (2025)
das beste zum Lesen und Schreiben
KT-Score: 89/100
Ausstattung
- Display
- 11-Zoll-Display Carta 1300 mit 300 ppi
- Beleuchtung
- Frontlicht mit einstellbarer Farbtemperatur
- Gewicht
- 400 g bei 5,4 mm Dicke
- Akku
- bis zu 12 Wochen Lesen
- Im Lieferumfang
- Premium-Stift inklusive
Den Kindle Scribe würde ich nehmen, wenn Sie so viel lesen wie schreiben. Das Modell 2025 hat ein 11-Zoll-Display mit 300 ppi und Frontlicht, dazu einen Stift, der nie geladen werden muss. Sie können Dokumente aus Google Drive oder OneDrive importieren und Notizbücher nach OneNote exportieren. Notizen zusammenfassen, aufräumen und mit KI durchsuchen funktioniert in Deutschland auf Deutsch; einige Funktionen wie „Ask This Book” gibt es nur in den USA.
Die Ordnung ist der Schwachpunkt: keine Überschriften, keine Links zwischen Seiten. Die Version ohne Licht für 449,99 € würde ich auslassen. Vor den Prime Days im Oktober gab es den Scribe mit 64 GB für 399,99 €.
Pluspunkte
- Bestes Lesedisplay
- Einfache Notizen, Stift ohne Akku
- KI-Funktionen auf Deutsch
Minuspunkte
- Einfache Ordnung
- Keine Apps von Drittanbietern
Für wen: Leserinnen und Leser, die in Büchern markieren und einfache Notizen machen.
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05
reMarkable Paper Pure
das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
KT-Score: 88/100
Ausstattung
- Display
- 10,3-Zoll-Display Canvas in Schwarz-Weiß (angepasstes Carta 1300) mit 226 ppi
- Beleuchtung
- kein Frontlicht
- Speicher
- 32 GB
- Gewicht
- 360 g
- Akku
- rund drei Wochen Akku bei einer Stunde pro Tag
Das Paper Pure hat im Mai 2026 das reMarkable 2 ersetzt und ist das günstigste reMarkable: 10,3-Zoll-Display in Schwarz-Weiß, 32 GB, schnellerer Prozessor als das reMarkable 2 und laut Hersteller rund drei Wochen Akkulaufzeit.
Die Kompromisse sind deutlich: kein Frontlicht, eine angegebene Latenz von 21 ms (langsamer als das Paper Pro), keine Tastatur, und alte Marker des reMarkable 2 funktionieren nicht. Wenn Sie bei gutem Licht schreiben und mit einfacher Ordnung leben können, ist es der günstigste Einstieg in das reMarkable-Schreibgefühl.
Pluspunkte
- reMarkable-Schreibgefühl für 399 €
- Sehr lange Akkulaufzeit
Minuspunkte
- Kein Frontlicht
- Keine Tastatur
Für wen: alle, die ein konzentriertes Notizbuch zum niedrigsten Preis suchen.
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06
Boox Go 10.3 Gen II Lumi
das günstigste Android-Schreibtablet
KT-Score: 85/100
Ausstattung
- Display
- 10,3-Zoll-Display in Schwarz-Weiß mit 300 ppi
- System
- Android 15
- Gewicht
- etwa 360 g
- Beleuchtung
- Frontlicht bei der Lumi-Version
Das Go 10.3 Gen II ist der günstigste Weg zu Android und Google Play auf einem scharfen 10,3-Zoll-Display (300 ppi). Es läuft mit Android 15, wiegt rund 364 g, Stift und Hülle liegen bei. Testberichte.de vergibt in der Gesamtwertung die Note 1,7 (gut).
Für Notizen bremst der Stift: Boox hat Wacom EMR durch den eigenen InkSense-Plus-Stift ersetzt, der geladen werden muss und keine Stifte anderer Hersteller mehr akzeptiert. TechRadar fand ihn weniger angenehm als den alten.
Für wen: alle, die mehr lesen als schreiben und Apps zum kleinen Preis wollen.
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07
Supernote Nomad
das beste Notizbuch für die Tasche
KT-Score: 84/100
Ausstattung
- Display
- 7,8-Zoll-Display E Ink mit 300 ppi
- Beleuchtung
- kein Frontlicht
- Speicher
- 32 GB plus microSD
- Akku
- vom Nutzer austauschbarer Akku
Das Nomad ist Supernotes A6-Format: 7,8-Zoll-Display mit 300 ppi, 32 GB mit microSD und dieselben Ordnungswerkzeuge wie das Manta. Für Bullet Journal, Kalender oder ein Notizbuch, das immer dabei ist, würde ich dieses empfehlen. Kein Licht, Stift extra, und für PDFs ist der Bildschirm klein.
Für wen: Kalender, Tagebuch und Notizen unterwegs.
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08
reMarkable Paper Pro Move
das beste kleine Notizbuch mit Licht
KT-Score: 83/100
Ausstattung
- Display
- 7,3-Zoll-Farbdisplay Canvas Color (Gallery 3) mit 264 ppi
- Beleuchtung
- Frontlicht
- Speicher
- 64 GB
- Gewicht
- 230 g
- Akku
- rund zwei Wochen Akku
Wenn Sie ein Taschennotizbuch auch abends nutzen wollen: Das Paper Pro Move hat ein 7,3-Zoll-Farbdisplay mit 264 ppi, Frontlicht, 64 GB und dasselbe Schreibgefühl wie das Paper Pro, bei 230 g.
Für wen: Besprechungen und Alltagsnotizen unterwegs.
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09
Boox Note Max
die beste große Schreibfläche
KT-Score: 81/100
Ausstattung
- Display
- 13,3-Zoll-Display Carta 1300 mit 300 ppi
- Beleuchtung
- kein Frontlicht
- System
- Android 13
- Arbeitsspeicher
- 6 GB RAM
- Speicher
- 128 GB
- Gewicht
- 615 g
- Im Lieferumfang
- Stift Pen Plus inklusive
Das Note Max hat ein 13,3-Zoll-Display, etwa so groß wie ein Blatt Druckerpapier. Es läuft mit Android und Google Play und zeigt PDFs fast in Originalgröße. Für Ingenieure, Architektinnen und alle, die Diagramme zeichnen oder große Dokumente kommentieren, macht der Platz einen echten Unterschied. Es ist groß und nicht billig; prüfen Sie beim Kauf, welches Zubehör dabei ist.
Für wen: Skizzen, technische Zeichnungen und Dokumente in voller Größe.
Preis ansehenE-Book-Reader mit Stift
Wenn Sie eher einen E-Book-Reader mit Stift als ein Notizbuch suchen, gibt es drei Wege:
- Kindle Scribe (519,99 €) oder Kindle Scribe Colorsoft (649,99 €, bei Amazon.de, MediaMarkt, Saturn und Cyberport). Die c’t empfiehlt den Colorsoft für alle, die lesen und Notizen machen wollen.
- Kobo Elipsa 2E: 10,3-Zoll-Reader mit Stift, Licht und Notizbüchern, der auch Bibliotheksausleihen über Adobe DRM liest. Den aktuellen Preis in Deutschland konnte ich nicht sicher prüfen.
- tolino vision color mit tolino stylus (UVP 199 € plus 69,99 €): gut zum Markieren in E-Books und für die Onleihe, aber kein Notiztablet.
Die Alternativen zu reMarkable
Wenn Sie ein Gerät wie das reMarkable suchen, aber ohne Abo oder mit mehr Freiheit, gibt es drei Alternativen:
- Supernote für die Ordnung, ohne Abo, mit Synchronisierung zum eigenen Server.
- Boox für Android-Apps und kostenlose Transkription.
- Kindle Scribe zum Lesen, mit KI-Funktionen auf Deutsch.
Stiftung Warentest hat das reMarkable 2 übrigens nicht bewertet, weil Menüs und Anleitung damals nicht auf Deutsch waren. Seit OS 3.20 gibt es die deutsche Oberfläche.
Was Stifte und Abo wirklich kosten
- reMarkable: Marker dabei. Mit Marker Plus (Radierer) kostet das Paper Pro 699 € statt 649 €. Connect kostet 3,99 € im Monat, freiwillig.
- Supernote: Stift extra, von 78 € (Push-Up) bis 118,80 € (LAMY). Keramikspitze, nichts zu ersetzen.
- Boox, Kindle Scribe: Stift dabei, Ersatzspitzen ab und zu.
Welches Notizbuch für welchen Zweck?
- Besprechungen: Boox Note Air6 C wegen der kostenlosen Transkription. reMarkables Meeting-Notizen brauchen Connect.
- Kalender und Tagebuch: Supernote Nomad, oder reMarkable Paper Pro Move mit Licht.
- Wissensarbeit und Forschung: Supernote Manta.
- Lesen und Markieren: Kindle Scribe.
- Handschrift zu Text: reMarkable, kostenlos auf dem Gerät und auf Deutsch.
- Skizzen und Diagramme: Boox Note Max oder reMarkable Paper Pro.
Die Fehler, die ich am häufigsten sehe
- Nur nach Schreibgefühl kaufen und später Notizen nicht wiederfinden.
- Glauben, dass die Handschriftsuche bei reMarkable kostenlos ist. Sie braucht Connect.
- Das Stiftbudget bei Supernote vergessen.
- Für Farbe bezahlen, obwohl es nur um Notizen geht: Farb-E-Ink ist dunkler.
- Ein neues reMarkable 2 zum vollen Preis kaufen: Es ist eingestellt, und sein Marker passt nicht zu den neuen Modellen.
- Ein Gerät ohne Licht kaufen, wenn Sie oft in dunklen Räumen schreiben.
Diese Geräte habe ich aussortiert (und warum)
- reMarkable 2: im Mai 2026 eingestellt, nur noch generalüberholt erhältlich.
- Boox Note Mini C (579,99 €): im EU-Lager ausverkauft bzw. nur vorbestellbar.
- PocketBook InkPad Eo (569 €): Android-Tablet mit Stift, aber teurer als vergleichbare Boox-Modelle.
- Viwoods AiPaper: gute Planungswerkzeuge, aber keine Handschriftsuche.
- Boox Note Air4 C und Tab Ultra C Pro: ausverkauft und ersetzt.
- Smarte Papiernotizbücher: praktisch und günstig, aber mit Fotos statt echter digitaler Notizen.
Häufig gestellte Fragen
Welches digitale Notizbuch ist das beste?
Das reMarkable Paper Pro für Schreibgefühl und Konzentration. Das Supernote Manta für Ordnung ohne Abo. Das Boox Note Air6 C, wenn Sie Android-Apps brauchen.
Was ist die beste Alternative zum reMarkable?
Supernote, wenn Sie bessere Ordnung und kein Abo wollen. Boox, wenn Sie Apps brauchen. Kindle Scribe, wenn Sie viel lesen.
Welches Schreibtablet hat die niedrigste Latenz?
Nach veröffentlichten Messungen das Boox Note Air6 C mit etwa 11 ms im Test von Allesebook. reMarkable gibt 12 ms für das Paper Pro und 21 ms für das Paper Pure an.
Erkennen digitale Notizbücher deutsche Handschrift?
Ja. reMarkable, Supernote und der Kindle Scribe erkennen Deutsch. Bei Boox laden Sie die Sprache in den Einstellungen herunter.
Brauche ich ein Abo?
Nur reMarkable hat eines (Connect, 3,99 € im Monat), und es ist freiwillig.
Welcher E-Book-Reader mit Stift ist der beste?
Der Kindle Scribe für Kindle-Bücher, der Kobo Elipsa 2E für ein offenes System mit großem Display.
Mein Fazit
Wer täglich schreibt, ist mit dem reMarkable Paper Pro am besten bedient: das beste Schreibgefühl und am wenigsten Ablenkung. Wer viele Notizen macht und sie wiederfinden muss, fährt mit dem Supernote Manta langfristig besser, und das ohne Abo. Wer seine Apps dabeihaben will, bekommt mit dem Boox Note Air6 C am meisten. Und wer so viel liest wie schreibt, wartet auf ein Angebot für den Kindle Scribe.
Ich prüfe Preise und Updates auf dieser Seite regelmäßig und aktualisiere sie nach dem Black Friday.
