Tablet für die Uni zum Mitschreiben: die besten E-Ink-Tablets 2026
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Wer ein Tablet fürs Studium sucht, landet meist beim iPad oder einem Android-Tablet. Für das, was im Studium den größten Teil der Zeit ausmacht, nämlich Skripte als PDF lesen, darin markieren und von Hand mitschreiben, ist ein E-Ink-Tablet aber oft die bessere Wahl. Das Display ist matt wie Papier, es gibt keine Benachrichtigungen, und der Akku hält Wochen statt Stunden.
Ich lese viele Stunden pro Woche auf einem E-Book-Reader, und das Erste, was ich Studierenden sagen würde: Ein Roman und ein PDF-Skript sind zwei verschiedene Probleme. Ein Roman passt sich jedem Bildschirm an. Ein Skript oder Vorlesungsfolien nicht, und ein Reader, der für Romane perfekt ist, wird bei 300 Seiten Skript schnell zur Geduldsprobe.
Ich habe diesen Ratgeber Anfang November 2026 komplett neu geschrieben, weil sich in diesem Jahr viel geändert hat. reMarkable hat das reMarkable 2 im Mai eingestellt und durch das günstigere Paper Pure ersetzt. Boox hat im September das Note Air6 C vorgestellt. Und Amazon verkauft die neuen 11-Zoll-Kindle-Scribe-Modelle seit dem Frühjahr auch in Deutschland. Für dieses Update habe ich die Herstellerseiten, die Preise bei Amazon.de, MediaMarkt, Saturn und Cyberport (über geizhals), den E-Ink-Tablet-Test der c’t, die Tests von Allesebook und Stiftung Warentest sowie Erfahrungsberichte aus Foren wie ComputerBase ausgewertet. Alle Geräte unten waren in Deutschland erhältlich, als ich die Preise diese Woche geprüft habe.
Wenn Sie eine vollständige Liste für alle Zwecke suchen, finden Sie meinen Ratgeber zu den besten E-Ink-Tablets separat.
Meine Top 3
- Platz 1 01 Bestes E-Ink-Tablet fürs Studium
Boox Note Air6 C
KT-Score: 92/100- Display
- 10,3” Farbe
- Apps
- Android 16
- Stift
- Dabei
- Licht
- Ja
Für wen: Studierende, die ein Gerät für Lesen, Schreiben und Apps wollen.
Preis ansehen Zum ausführlichen Test ↓ - 02 Bestes zum Mitschreiben mit kleinem Budget
reMarkable Paper Pure
KT-Score: 88/100- Display
- 10,3” s/w
- Apps
- Nein
- Stift
- Dabei
- Licht
- Nein
Für wen: Studierende, die vor allem von Hand mitschreiben und wenig ausgeben wollen.
Preis ansehen Zum ausführlichen Test ↓ - 03 Bestes zum Lesen von Skripten
Kindle Scribe (2025)
KT-Score: 88/100- Display
- 11” s/w
- Apps
- Amazon
- Stift
- Dabei
- Licht
- Ja
Für wen: Studierende, die mehr lesen und markieren als schreiben.
Preis ansehen Zum ausführlichen Test ↓
Meine Empfehlungen auf einen Blick







Laptop, iPad oder E-Ink-Tablet?
Das ist die Frage, die in r/Studium und auf gutefrage immer wieder auftaucht. Ein iPad kann alles: Apps, Videos, Farbe, schnelles Surfen. Mit Bildungsrabatt kostet das iPad Air 11 Zoll bei Apple 749 €, der Stift kommt noch dazu. Damit liegt ein iPad zum Schreiben preislich über den meisten Geräten in diesem Ratgeber.
Ein E-Ink-Tablet kann weniger, und das ist oft genau der Punkt. Ein reMarkable-Besitzer beschrieb es im Forum von mikrocontroller.net so: „Keine Ablenkung, kein Internet, kein Mailsystem, keine Apps”, dafür „nur Schreiben pur”. Die c’t fasst ihren Test von 14 E-Ink-Tablets mit dem Satz zusammen: „Das beste E-Ink-Tablet ist nicht das mit den meisten Funktionen.”
Für die meisten Studierenden ist das E-Ink-Tablet eine Ergänzung zum Laptop, kein Ersatz. Zum Tippen, Programmieren und Recherchieren bleibt der Laptop. Für Skripte, Paper und handschriftliche Mitschriften ist das E-Ink-Tablet angenehmer. Ein Nutzer auf ComputerBase erinnert außerdem an etwas Wichtiges: „Abschlussprüfungen sind trotzdem schriftlich.” Schreiben Sie also weiter genug von Hand.
Worauf es im Studium wirklich ankommt
Bildschirmgröße und PDFs
Skripte und Folien sind PDFs mit festem Layout. Auf einem kleinen Bildschirm müssen Sie ständig zoomen und verschieben, und bei E-Ink flackert dabei jedes Mal die Anzeige. Auf gutefrage bringt es eine Antwort auf den Punkt: „PDF ist eher nichts für die winzigen 6 Zoll ebook-Reader”. Computingforgeeks hat berechnet, wie groß eine ganze Seite (US-Letter, ähnlich wie A4) im Vergleich zum Ausdruck dargestellt wird:
| Tablet | Display | Seite in |
|---|---|---|
| Boox Note Max | 13,3” | 94 % |
| reMarkable Paper Pro | 11,8” | 83 % |
| Supernote Manta | 10,7” | 75 % |
| Boox Note Air6 C | 10,3” | 73 % |
| reMarkable Paper Pure | 10,3” | 73 % |
Für die meisten Studierenden sind 10,3 bis 11,8 Zoll der beste Kompromiss. Unter 8 Zoll eignet sich das Gerät eher als Notizbuch.
Handschrifterkennung auf Deutsch
Wenn Sie Mitschriften in Text umwandeln wollen, prüfen Sie die Sprache. reMarkable erkennt Deutsch (Deutschland und Österreich), ebenso Supernote. Auch der Kindle Scribe erkennt deutsche Handschrift, und die KI-Funktionen zum Zusammenfassen und Durchsuchen von Notizen gibt es in Deutschland auf Deutsch. Bei Boox sind nur Englisch und Chinesisch vorinstalliert, weitere Sprachen laden Sie in den Einstellungen nach. Formeln und Skizzen wandelt reMarkable übrigens nicht um.
Apps
Boox-Tablets laufen mit Android und Google Play. Sie können also Google Drive, OneDrive, Dropbox, Nextcloud, Zotero oder die Kindle- und Kobo-App installieren. reMarkable und Supernote haben keinen App-Store, synchronisieren aber mit Google Drive, Dropbox und OneDrive. Supernote kann zusätzlich mit einem eigenen Server synchronisieren, was die c’t ausdrücklich lobt.
Beleuchtung
Mit Frontlicht können Sie abends oder im dunklen Hörsaal lesen. Paper Pure und Supernote Manta haben keines.
Abo
reMarkables Connect-Abo kostet 3,99 € im Monat und ist freiwillig. Ohne Abo behalten Sie die Handschrifterkennung und die Synchronisierung mit Google Drive, Dropbox und OneDrive, aber Dateien, die Sie 50 Tage nicht geöffnet oder synchronisiert haben, fallen aus der reMarkable-Cloud. Boox, Supernote und Kindle brauchen kein Abo.
Vergleichstabelle (November 2026)
Wie ich die Tablets fürs Studium bewerte
Jedes Tablet bekommt einen KT-Score von 100, gewichtet fürs Studium:
- Skripte und PDFs lesen (30 %): Größe und Schärfe des Displays, Tempo, Apps
- Mitschreiben (30 %): Schreibgefühl, Ordnung, Suche, Handschrifterkennung auf Deutsch
- Software und Synchronisierung (20 %): Cloud, Export, Updates
- Preis-Leistung (20 %): Preis, Abo, Lieferumfang, Akkulaufzeit
Ich vergleiche das Datenblatt mit dem, was Nutzerinnen und Nutzer nach Monaten berichten, und mit den Ergebnissen deutscher Tests.
Die besten E-Ink-Tablets fürs Studium 2026
Alle Tests →
01
Boox Note Air6 C
das beste E-Ink-Tablet für die meisten Studierenden
KT-Score: 92/100
Ausstattung
- Display
- 10,3-Zoll-Farbdisplay Kaleido 3 (300 ppi in Schwarz-Weiß, 150 ppi in Farbe)
- Beleuchtung
- Frontlicht
- System
- Android 16
- Arbeitsspeicher
- 6 GB RAM
- Speicher
- 64 GB plus microSD
- Gewicht
- etwa 430 g
- Im Lieferumfang
- Stift Pen3 inklusive
Das Note Air6 C würde ich den meisten Studierenden empfehlen, weil es die meisten Aufgaben abdeckt. Es läuft mit Android 16 und Google Play, also lassen sich Uni-Apps, Cloud-Dienste und Zotero installieren wie auf einem Handy. Das 10,3-Zoll-Farbdisplay zeigt Text mit 300 ppi und Farbe mit 150 ppi, genug für Markierungen, Diagramme und Grafiken. Es hat ein regelbares Frontlicht, 6 GB RAM, 64 GB Speicher mit microSD-Slot, und der Stift Pen3 liegt bei.
Allesebook nennt es „das bisher beste Note Air” und hat eine Stiftlatenz von etwa 11 ms gemessen, gegenüber rund 16 ms beim Note Air5 C. Neu ist auch Talk Insights, das Vorlesungen aufnimmt, transkribiert und zusammenfasst. Fragen Sie vor einer Aufnahme die Lehrperson.
Die Schwächen: viele Einstellungen, einige Handy-Apps laufen auf E-Ink schlecht, und laut Allesebook ist die Akkulaufzeit kürzer als beim Vorgänger (rund 22 statt 30 Stunden Lesen). Das Note Air5 C ist noch erhältlich, bei geizhals ab etwa 499 €.
Pluspunkte
- Android-Apps für Uni und Cloud
- Farbe für Diagramme, Stift inklusive
- Erweiterbarer Speicher
Minuspunkte
- Viele Einstellungen
- Kürzere Akkulaufzeit als der Vorgänger
Für wen: Studierende, die ein Gerät für Lesen, Schreiben und Apps wollen.
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02
reMarkable Paper Pure
das beste zum Mitschreiben mit kleinem Budget
KT-Score: 88/100
Ausstattung
- Display
- 10,3-Zoll-Display Canvas in Schwarz-Weiß (angepasstes Carta 1300) mit 226 ppi
- Beleuchtung
- kein Frontlicht
- Speicher
- 32 GB
- Gewicht
- 360 g
- Akku
- rund drei Wochen Akku bei einer Stunde pro Tag
Das Paper Pure hat im Mai 2026 das reMarkable 2 ersetzt. Es ist das günstigste reMarkable: 10,3-Zoll-Display in Schwarz-Weiß, 32 GB, schnellerer Prozessor als das reMarkable 2 und laut Hersteller rund drei Wochen Akkulaufzeit. Die Benutzeroberfläche gibt es seit OS 3.20 auf Deutsch, und die Handschrifterkennung kann Deutsch.
Der größte Nachteil ist das fehlende Frontlicht, das in allen Tests kritisiert wird. Außerdem funktionieren alte Marker des reMarkable 2 nicht mit dem Paper Pure. Die c’t empfiehlt reMarkable fürs Schreiben und Organisieren.
Pluspunkte
- reMarkable-Schreibgefühl für 399 €
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Deutsche Oberfläche und Handschrifterkennung
Minuspunkte
- Kein Frontlicht
- Keine Apps
Für wen: Studierende, die vor allem von Hand mitschreiben und wenig ausgeben wollen.
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03
Kindle Scribe (2025)
das beste zum Lesen von Skripten
KT-Score: 88/100
Ausstattung
- Display
- 11-Zoll-Display Carta 1300 mit 300 ppi
- Beleuchtung
- Frontlicht mit einstellbarer Farbtemperatur
- Gewicht
- 400 g bei 5,4 mm Dicke
- Akku
- bis zu 12 Wochen Lesen
- Im Lieferumfang
- Premium-Stift inklusive
Der Kindle Scribe ist das angenehmste Gerät zum Lesen. Das Modell 2025 hat ein 11-Zoll-Display mit 300 ppi und Frontlicht, dazu einen Stift, der nie geladen werden muss. Sie können PDFs aus Google Drive oder OneDrive importieren, darauf schreiben und Notizbücher nach OneNote exportieren. Notizen zusammenfassen, aufräumen und durchsuchen funktioniert in Deutschland auf Deutsch. Einige Funktionen wie „Ask This Book” gibt es nur in den USA.
Die Preise schwanken stark. Vor den Prime Days im Oktober gab es den Scribe mit 64 GB für 399,99 €. Mit Prime Student zahlen Studierende 44,90 € im Jahr, nach sechs Monaten kostenlosem Test. Die Version ohne Licht für 449,99 € würde ich auslassen.
Pluspunkte
- Bestes Lesedisplay in dieser Liste
- Einfaches Mitschreiben, Stift ohne Akku
- KI-Funktionen auf Deutsch
Minuspunkte
- Keine Apps von Drittanbietern
- Einfache Ordnerstruktur
Für wen: Studierende, die mehr lesen und markieren als schreiben.
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04
reMarkable Paper Pro
das beste Schreibgefühl
KT-Score: 87/100
Ausstattung
- Display
- 11,8-Zoll-Farbdisplay Canvas Color (E Ink Gallery 3)
- Auflösung
- 2160 x 1620 bei 229 ppi
- Beleuchtung
- regelbares Frontlicht
- Speicher
- 64 GB
- Gewicht
- etwa 525 g
- Akku
- rund zwei Wochen Akkulaufzeit
Wenn Handschrift der Hauptgrund für den Kauf ist, ist das Paper Pro das Gerät, über das am meisten gesprochen wird. Das 11,8-Zoll-Farbdisplay zeigt eine Seite in 83 % der Druckgröße, mit Frontlicht und 64 GB Speicher. Die Oberfläche fühlt sich leicht nach Papier an, und es gibt weder Browser noch App-Store.
Der Preis ist das Problem: Mit Type Folio (249 €) wird es schnell teuer. Halten Sie nach Angeboten Ausschau. Bei MediaMarkt und Saturn gab es das Paper Pro mit Marker Plus schon für 587,40 €.
Pluspunkte
- Sehr natürliches Schreibgefühl
- Großes Farbdisplay mit Licht
Minuspunkte
- Teuer mit Zubehör
- Keine Apps
Für wen: Studierende, die viel schreiben und ihre PDFs aus einem Ordner lesen.
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05
Boox Go 10.3 Gen II Lumi
das beste Android-Tablet unter 500 €
KT-Score: 86/100
Ausstattung
- Display
- 10,3-Zoll-Display in Schwarz-Weiß mit 300 ppi
- System
- Android 15
- Gewicht
- etwa 360 g
- Beleuchtung
- Frontlicht bei der Lumi-Version
Das Go 10.3 Gen II ist der günstigste Weg zu Android und Google Play auf einem 10-Zoll-E-Ink-Display. Das Schwarz-Weiß-Display ist scharf (300 ppi), es läuft mit Android 15, wiegt rund 364 g, und Stift sowie Magnethülle liegen bei. Die Lumi-Version hat ein warmes und kaltes Frontlicht. Testberichte.de vergibt in der Gesamtwertung die Note 1,7 (gut).
Der Stift ist die Schwachstelle. Boox hat Wacom EMR durch den eigenen InkSense-Plus-Stift ersetzt, der geladen werden muss und keine Stifte anderer Hersteller mehr akzeptiert. TechRadar fand ihn weniger angenehm als den alten. Einen microSD-Slot gibt es nicht.
Pluspunkte
- Android-Apps auf scharfem, leichtem Display
- Stift und Hülle inklusive
Minuspunkte
- Neuer Stift schreibt schlechter als der alte
- Kein microSD-Slot
Für wen: Studierende, die viele PDFs lesen und Apps unter 500 € wollen.
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06
Supernote Manta
das beste zum Ordnen von Notizen
KT-Score: 83/100
Ausstattung
- Display
- 10,7-Zoll-Display E Ink
- Auflösung
- 1920 x 2560 (etwa 300 ppi)
- Beleuchtung
- kein Frontlicht
- Speicher
- 32 GB plus microSD
- Akku
- vom Nutzer austauschbarer Akku
Das Manta ist bei allen beliebt, die Hunderte Seiten Notizen sammeln. Das 10,7-Zoll-Display ist sehr scharf (300 ppi), der Speicher von 32 GB lässt sich per microSD erweitern, und es gibt kein Abo. Die Stärke ist die Ordnung: Sie markieren beim Schreiben Überschriften und Stichwörter und springen später direkt dorthin. Die c’t hebt außerdem die Reparierbarkeit und die Synchronisierung mit dem eigenen Server hervor. Deutsche Handschrift wird auch in Echtzeit erkannt.
Der Stift ist nicht dabei (ab 78 €), es gibt kein Frontlicht und keine Apps. Im deutschen Handel habe ich das Manta nicht gefunden, Sie kaufen es direkt bei Supernote.
Für wen: Master-Studierende, Jura und Medizin, also alle, die Notizen auch nach Monaten wiederfinden müssen.
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07
Boox Note Max
das beste für ganze PDF-Seiten
KT-Score: 82/100
Ausstattung
- Display
- 13,3-Zoll-Display Carta 1300 mit 300 ppi
- Beleuchtung
- kein Frontlicht
- System
- Android 13
- Arbeitsspeicher
- 6 GB RAM
- Speicher
- 128 GB
- Gewicht
- 615 g
- Im Lieferumfang
- Stift Pen Plus inklusive
Wenn Ihr Studium vor allem aus langen PDFs besteht, ist das Note Max das einzige Gerät hier, das eine Seite fast in Originalgröße zeigt (94 %). Kein Zoomen bei Skripten, Gesetzestexten oder Altklausuren. Es hat ein 13,3-Zoll-Display in Schwarz-Weiß mit Android und Google Play.
Es ist groß und nicht billig. Prüfen Sie beim Kauf, welches Zubehör dabei ist.
Für wen: Jura-, Medizin- und Geisteswissenschafts-Studierende mit Hunderten Seiten PDF pro Woche.
Preis ansehen08
Kindle Scribe Colorsoft
das beste mit Farbe für Lesen und Notizen
KT-Score: 82/100
Ausstattung
- Display
- 11-Zoll-Farbdisplay
- Beleuchtung
- Frontlicht
- Im Lieferumfang
- Stift inklusive
Die c’t empfiehlt den Kindle Scribe Colorsoft für alle, die lesen und Notizen machen wollen. Er hat das gleiche 11-Zoll-Format wie der Scribe, zeigt aber Farbe, was bei Markierungen und farbigen Diagrammen hilft. Farbe hat allerdings ihren Preis: 130 € mehr als der normale Scribe, und farbige Inhalte sind weniger scharf als schwarzer Text. Wenn Ihr Fach überwiegend Text ist, reicht der normale Scribe.
Für wen: Studierende, die farbige Skripte oder Lehrbücher lesen und markieren.
Preis ansehenWas sagen c’t und Stiftung Warentest?
Die c’t hat in Ausgabe 15/2026 14 E-Ink-Tablets zwischen 280 und 640 € getestet. Fürs Schreiben und Organisieren empfiehlt sie reMarkable und Supernote, fürs Lesen mit Notizen den Kindle Scribe Colorsoft. Boox-Geräte bieten laut c’t viele Apps, aber nicht jede Android-App passt zu E-Ink.
Stiftung Warentest hat ihre E-Book-Reader-Datenbank im Juni 2026 auf 48 Geräte erweitert. Bei Geräten mit Stift fließen Stift und Notizen mit je 10 % in die Wertung ein. Das reMarkable 2 bekam kein Qualitätsurteil, weil Menüs und Anleitung damals nicht auf Deutsch waren. Den älteren Kindle Scribe bewertete die Stiftung 2024 mit „gut” (1,7). Die genauen Noten stehen hinter der Bezahlschranke.
Studentenrabatt und der beste Zeitpunkt zum Kaufen
- reMarkable, Boox und Supernote haben in Deutschland keinen festen Studentenrabatt. Die besten Gelegenheiten sind Aktionen wie die Prime Days oder der Black Friday.
- Amazon Prime Student kostet nach sechs kostenlosen Monaten 4,49 € im Monat oder 44,90 € im Jahr, auch für 18- bis 24-Jährige. Das lohnt sich für Angebote auf den Kindle Scribe.
- Apples Bildungsrabatt gilt dauerhaft, die Back-to-School-Aktion mit Geschenkkarte ist aber am 22. Oktober ausgelaufen.
- Black Friday ist am 27. November 2026. Bei reMarkable lief die Aktion letztes Jahr bis Cyber Monday.
Die Fehler, die ich am häufigsten sehe
- Einen 6- oder 7-Zoll-Reader für PDF-Skripte kaufen.
- Ein reMarkable oder Supernote wählen, obwohl die Skripte nur in einer App laufen.
- Für Farbe bezahlen, obwohl das Fach fast nur Text ist.
- Ein neues reMarkable 2 zum vollen Preis kaufen: Es ist eingestellt, und das Paper Pure kostet ungefähr gleich viel.
- Den Stift vergessen: Beim Supernote ist keiner dabei.
- Handschrift verlernen: Die meisten Klausuren sind weiterhin auf Papier.
Diese Modelle habe ich aussortiert (und warum)
- reMarkable 2: im Mai 2026 eingestellt, nur noch generalüberholt erhältlich.
- Boox Note Mini C (579,99 €): im EU-Lager ausverkauft bzw. nur vorbestellbar.
- PocketBook InkPad Eo (569 € bei pocketbook.de): Android-Tablet mit Stift, aber teurer als vergleichbare Boox-Modelle.
- tolino vision color mit tolino stylus: gut zum Markieren in E-Books, aber kein Notiztablet und für PDF-Skripte zu klein.
- Kobo Elipsa 2E: Preis und Bestand in Deutschland konnte ich nicht sicher prüfen.
- reMarkable Paper Pro Move (ab 479 €): schönes Notizbuch, aber mit 7,3 Zoll zu klein für Skripte.
- Boox Note Air4 C und Tab Ultra C Pro: ausverkauft und ersetzt.
Häufig gestellte Fragen
Welches Tablet ist das beste für die Uni zum Mitschreiben?
Für die meisten Studierenden das Boox Note Air6 C, weil es Uni-Apps unterstützt, ein 10,3-Zoll-Farbdisplay hat und der Stift dabei ist. Wer hauptsächlich von Hand schreibt, ist mit einem reMarkable gut bedient.
iPad oder E-Ink-Tablet fürs Studium?
Ein iPad, wenn Sie Videos, Farbe und viele Apps brauchen. Ein E-Ink-Tablet, wenn Sie weniger Ablenkung, ein papierähnliches Display und wochenlange Akkulaufzeit wollen.
Laptop oder Tablet fürs Studium?
Für die meisten beides: Den Laptop zum Tippen und Recherchieren, das E-Ink-Tablet für Skripte und Mitschriften. Ein E-Ink-Tablet ersetzt keinen Laptop.
Erkennen E-Ink-Tablets deutsche Handschrift?
Ja. reMarkable, Supernote und der Kindle Scribe erkennen Deutsch. Bei Boox müssen Sie die Sprache in den Einstellungen herunterladen.
Brauche ich das reMarkable-Abo?
Nein. Connect (3,99 € im Monat) ist freiwillig. Ohne Abo behalten Sie die Handschrifterkennung und die Synchronisierung mit Google Drive, Dropbox und OneDrive.
Welche Displaygröße brauche ich für Skripte?
10 bis 12 Zoll. Darunter müssen Sie auf jeder Seite zoomen.
Mein Fazit
Für die meisten Studierenden würde ich das Boox Note Air6 C kaufen: Es liest Skripte in jeder App, eignet sich zum Mitschreiben und zeigt Farbe, wo sie hilft. Wer vor allem von Hand schreibt, bekommt mit dem reMarkable Paper Pure das Wesentliche für 399 €, und das Paper Pro bleibt das angenehmste Schreibgerät. Wer mehr liest als schreibt, wartet auf ein Angebot für den Kindle Scribe.
Ich prüfe Preise und Verfügbarkeit auf dieser Seite regelmäßig und aktualisiere sie nach dem Black Friday.
