reMarkable 2 Test - 2026 noch aktuell?
Das reMarkable 2 ist seit 2020 auf dem Markt und gilt bis heute als eines der puristischsten E-Ink-Tablets zum Schreiben. In diesem reMarkable 2 Test ordnen wir ein, ob sich das Gerät 2026 noch lohnt und für wen es gedacht ist. Grundlage sind die bekannten technischen Daten sowie die redaktionelle Einschätzung des Konzepts.
Specifications
| Screen | 10.3" |
|---|---|
| PPI | 226 |
| Colour | — |
| Frontlight | — |
| Waterproof | — |
| Stylus | Yes |
| Storage | 8 GB |
| Weight | 403 g |
| Price | $379 |
Verdict
Das reMarkable 2 bleibt 2026 ein exzellentes Werkzeug fürs digitale Schreiben, verlangt aber Kompromisse bei Beleuchtung, Farbe und Vielseitigkeit. Für fokussiertes Notieren ist es weiterhin eine starke Wahl, für alles andere nicht die naheliegendste.
What we like
- Sehr leicht und schlank mit nur 403 Gramm
- Papierähnliches Schreibgefühl mit geringer Latenz
- Ablenkungsfreie, reduzierte Oberfläche
- Großes 10,3-Zoll-Panel für Dokumente und Notizen
Worth noting
- Keine Frontbeleuchtung, daher auf Umgebungslicht angewiesen
- Monochromes Display ohne Farbdarstellung
- Speicher nicht erweiterbar und nicht wasserdicht
- Vergleichsweise hoher Preis für den Funktionsumfang
Design und Display
Mit nur 403 Gramm und einer sehr flachen Bauweise gehört das reMarkable 2 zu den leichtesten Geräten seiner Klasse. Das schlichte, monochrome Design ohne Ablenkung unterstreicht die Ausrichtung auf reines Schreiben und Lesen.
Das 10,3 Zoll große E-Ink-Panel löst mit 226 ppi auf und stellt Text sowie handschriftliche Notizen klar dar. Eine Frontbeleuchtung fehlt, das Display ist außerdem monochrom und nicht wasserdicht. Wer im Dunkeln oder am Pool arbeiten möchte, stößt hier an Grenzen.
Schreib- und Leseerfahrung
Die große Stärke liegt im Schreibgefühl. Der mitgelieferte Stylus arbeitet mit geringer Latenz und erzeugt auf der matten Oberfläche ein papierähnliches Gefühl, das viele Nutzer als Hauptargument nennen.
Zum Lesen eignet sich das 10,3-Zoll-Format gut für PDF und größere Dokumente, weil die Fläche viel Inhalt darstellt. Ohne Beleuchtung ist man allerdings auf gutes Umgebungslicht angewiesen, was den Einsatz am Abend einschränkt.
Software und Formate
Die Oberfläche ist bewusst reduziert und konzentriert sich auf Notizen, Skizzen und Dokumente. Diese Fokussierung sorgt für ein ablenkungsfreies Arbeiten, bietet aber weniger Flexibilität als ein vollwertiges Tablet.
Das Gerät unterstützt gängige Dokumentenformate wie PDF, was es für das Annotieren und Lesen längerer Texte brauchbar macht. Ein offener App-Store fehlt, sodass der Funktionsumfang eng an das Ökosystem des Herstellers gebunden bleibt.
Akku und Speicher
Der interne Speicher von 8 GB reicht für eine große Zahl an Notizen und Dokumenten, stößt bei sehr umfangreichen PDF-Sammlungen jedoch irgendwann an Grenzen, da keine Erweiterung möglich ist.
Typisch für E-Ink verbraucht das Panel im statischen Zustand kaum Energie, sodass eine Ladung im Alltag über mehrere Tage trägt. Der genaue Wert hängt stark von der Nutzungsintensität und der Synchronisierung ab.
Preis und Zielgruppe
Zum Start lag der Preis bei rund 379 US-Dollar für das Gerät selbst, wobei Stylus und Schutzhülle je nach Paket zusätzlich ins Gewicht fallen können. Damit positioniert sich das Modell im höheren Preissegment für ein monochromes Gerät ohne Beleuchtung.
Die Zielgruppe sind Menschen, die viel handschriftlich notieren, skizzieren oder Dokumente in Ruhe bearbeiten möchten. Wer Farbe, Beleuchtung oder klassische E-Book-Vielfalt sucht, ist mit einem anderen Konzept besser bedient.
Frequently asked
Lohnt sich das reMarkable 2 im Jahr 2026 noch?
Ja, wenn der Schwerpunkt auf handschriftlichen Notizen und dem papierähnlichen Schreibgefühl liegt. Für Beleuchtung, Farbe oder klassische E-Book-Vielfalt gibt es besser passende Alternativen.
Hat das reMarkable 2 eine Beleuchtung?
Nein, das Gerät besitzt keine Frontbeleuchtung. Zum Lesen und Schreiben ist ausreichendes Umgebungslicht nötig.
Wie groß ist der Speicher des reMarkable 2?
Der interne Speicher beträgt 8 GB und lässt sich nicht erweitern. Für Notizen und viele Dokumente ist das in der Regel ausreichend.
